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Arbeit

AchtungGrenze.

Geschichte sichtbar machen,
ohne den Ort zu übertönen.

Ein Informations- und Gestaltungskonzept für acht Stelen im Neuen Garten Potsdam.

Herbstlicher Parkweg am Wasser mit einem Gartenpavillon

Manche Orte sprechen leise. Wenn man ihnen zuhört, erzählen sie große Geschichten.

Detailausschnitt: Herbstlicher Parkweg am Wasser mit einem Gartenpavillon
Der Ort
Detailausschnitt: Herbstlicher Parkweg am Wasser mit einem Gartenpavillon
Das Konzept
Detailausschnitt: Herbstlicher Parkweg am Wasser mit einem Gartenpavillon
Die Stelen

Ein besonderer Raum mit bewegter Geschichte.

Der Neue Garten in Potsdam ist nicht nur eine Parklandschaft, sondern auch ein Ort der deutschen Teilung. Teile des Geländes lagen unmittelbar im Grenzgebiet der DDR. Spuren dieser Geschichte sind heute nicht immer auf den ersten Blick sichtbar.

Mit „Achtung Grenze“ sollten diese historischen Zusammenhänge vor Ort wieder erlebbar werden. Acht Informationsstelen führen durch das Gelände und verbinden den heutigen Ort mit Dokumenten, Bildern und Ereignissen seiner Vergangenheit.

Inhalt, Gestaltung und Umsetzung.

Die wissenschaftlichen Inhalte, historischen Dokumente und Bilder wurden vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Meine Aufgabe war ihre visuelle Übersetzung in den öffentlichen Raum.

Schriftgrößen mussten aus unterschiedlichen Entfernungen funktionieren, deutsch- und englischsprachige Texte brauchten eine klare Hierarchie und Bilder mussten auch unter wechselnden Lichtverhältnissen lesbar bleiben. Gleichzeitig durfte sich die Ausstellung nicht vor die Landschaft stellen. Gestaltung sollte Orientierung geben – und sich trotzdem zurücknehmen.

Acht Perspektiven auf ein komplexes Thema.

Aus diesen Anforderungen entstand ein gemeinsames visuelles System für acht unterschiedliche Stelen. Logo, Farbe, Typografie, Bildgrößen und Raster folgen derselben Grundidee, ohne die einzelnen Standorte gleichzumachen.

Die Entwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit den Projektbeteiligten. Ergänzend zur Ausstellung entstand eine digitale Vertiefung, über die Inhalte über den begrenzten Raum der Stelen hinaus weitergeführt werden konnten.

Geschichte im Heute erlebbar machen.

Die Stelen laden dazu ein, innezuhalten, Fragen zu stellen und den Ort mit anderen Augen zu sehen.

Die umgesetzte Arbeit umfasst ein gemeinsames Erscheinungsbild für die Stelen und die begleitenden Medien. Die Gestaltung verbindet historische Inhalte mit ihrer Präsentation vor Ort.

Auftraggeber / Kontext

Neuer Garten Potsdam

Ausstellungseröffnung

10. April 2019

Leistungen

Corporate Design · Logo · Informationsstelen · Webdesign · Print · Produktionsbegleitung